In Zusammenarbeit mit Musée des beaux-arts, La Chaux-de-Fonds & CRAC Sète
Kuratiert von Peter Fischer
Bewegt, hektisch, pulsierend: Mit Kamera und Mikrophon ausgerüstet gleitet die Künstlerin durch die Stadt und über Land, fädelt sich in den Menschenstrom und den Verkehr ein, wird von Busscheiben und Schaufenstern reflektiert, durchdringt Mauern, um die verborgenen Räume, in denen die Menschen hausen, abzutasten und deren Habsame zu durchleuchten. Catherine Gfellers künstlerische Recherche gilt der Befindlichkeit des modernen Menschen im Spannungsfeld zwischen der wundersam funktionierenden Masse und dem Individuum. Dies ist die erste museale Überblicksausstellung der 1966 in Neuchâtel geborenen, heute in Montpellier und Paris lebenden Foto- und Videokünstlerin.