Alfred Sidler, Allegorische Figuren, Luzerner Landschaften, Gouachen und symbolistische Abstraktionen

Das Kunstmuseum Luzern ehrt zum hundertsten Geburtstag den bekannten Luzerner Künstler Alfred Sidler, e inen der grossen und gleichzeitig stillen Künstler der Zentralschweiz. Seine künstlerische Entwicklung führte über fünf Jahrzehnte von der gegenständlichen Landschafts- und Figurendarstellung zu einer vorerst expressiven, dann abstrakten Bildwelt, in die er seelische Eindrücke und auf wesentliche Farbformen reduzierte Lebenserfahrungen verwob.

Anders als eine Retrospektive wirft diese Ausstellung aus einer bestimmten Optik Streiflichter auf ein umfang- und facettenreiches künstlerisches Œuvre. Unter den 47 ausgestellten Gemälden und 18 Arbeiten auf Papier gibt es ausserdem viele Werke zu entdecken, die noch nie öffentlich zu sehen waren.

An einen Überblick über Sidlers Schaffenszeit von 1937 bis 1976 anhand von sieben Gemälden und einem grafischen Kabinett schliessen drei Räume an, die sich bewusst je auf eine Motivgruppe beschränken. So lässt sich die Entwicklung von Sidlers Figurenmalerei von den frühen bodenständigen, verwurzelten Hirten und Sennen bis zur existenziell in der Landschaft exponierten Figur verfolgen... weiter