Bis 1996 befand sich das Kunstmuseum Luzern im 1933 von Armin Meili erbauten Kunst- und Kongresshaus, welches Jean Nouvels Projekt des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) weichen musste. Für den Einbau des Kunstmuseums ins KKL haben die Stadt und der Kanton Luzern CHF 20 Millionen (etwa 10% der Gesamtkosten des KKL Luzern) investiert. Um überhaupt an die Realisierung eines Museumstraktes im KKL Luzern denken zu können, stellte die Anliker Stiftung für Kunst und Kultur vorgängig CHF 2 Millionen als Spende zur Verfügung. Der Kunstgesellschaft Luzern oblag es, die Inneneinrichtung des im Juni 2000 wieder eröffneten Museums zu finanzieren. Die dafür zusätzlich benötigten CHF 3,5 Millionen konnten bis zu Beginn des Jahres 2003 beigebracht werden. Unter den Donatoren befinden sich Privatleute, Gemeinden, Firmen und Stiftungen, vor allem aus der Zentralschweiz.
An die Kosten des laufenden Betriebs des Kunstmuseums trägt der Kanton Luzern auf der Grundlage eines Leistungsvertrags ab 2004 jährlich CHF 1,45 Million bei, die Stadt Luzern – nebst der Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten – CHF 360'000.- Bei einem Betriebsbudget von über CHF 3 Millionen bedeutet das, dass das Kunstmuseum Luzern rund 45% des Jahresaufwands selber erwirtschaftet oder von dritter Seite aufbringt. Die Mitglieder der Kunstgesellschaft und des Art Clubs Luzern erbringen wichtige finanzielle Sockelbeiträge. Zuwendungen von Stiftungen honorieren und fördern vor allem die Vermittlungsarbeit oder besondere Projekte des Kunstmuseums. Mit einzelnen Stiftungen und Firmen werden Partnerschaften eingegangen und weitere Gelder fliessen im Sinne klassischer Sponsoringzusammenarbeit gezielt in Ausstellungsprojekte.
Für seine Partner und Sponsoren aus privaten Kreisen und der Wirtschaft hat das Kunstmuseum Luzern ein umfangreiches, attraktives Angebot von Gegenleistungen erarbeitet. Die Direktion gibt gerne Auskunft (doris.bucher@kunstmuseumluzern.ch).
Liste der Donatoren für die Einrichtung des neuen Museums