
Stiftung Best Art Collection Luzern
Die Stiftung BEST Art Collection Luzern kauft regelmässig bedeutende Werke an. Diese Werke gibt sie dem Kunstmuseum als Dauerleihgaben. Die Ankäufe erfolgen gemäss dem Sammlungskonzept des Kunstmuseums Luzern.
Alle Mitglieder des Stiftungsrats geben mindestens je 2’000 Franken pro Jahr für die Ankäufe. Der Stiftungsrat will auch Betriebe und Personen aus seinem persönlichen Umfeld dafür gewinnen, dem Museum Spenden oder Erbschaften zu geben.
In den letzten Jahren konnten mit Hilfe der Stiftung viele bedeutende Werke gekauft werden. Zum Beispiel von:
- Laure Prouvost, Turner-Preis-Trägerin 2013.
- Christine Streuli, Schweizer Malerin. Sie hat die Schweiz 2007 an der Biennale Venedig vertreten.
- Clemens von Wedemeyer, deutscher Medienkünstler.
- Vivian Suter, Schweizer Künstlerin, die 2021 den Schweizer Grand Prix Kunst erhielt.
Die Stiftung besitzt aktuell rund 200 Werke. Sie sind zusammen 25 Millionen Franken wert. Der Stiftungsrat besteht aus Persönlichkeiten aus der Zentralschweiz. Jedes Jahr findet die Stiftungsratssitzung satt. An der Sitzung werden die Ankaufsprojekte vorgestellt und besprochen. Die Stiftungsrät:innen treffen sich für verschiedene Veranstaltungen. Sie machen auch Ausflüge zu Museen, die BEST-Werke ausgeliehen haben. Oder sie besuchen Ateliers. Im Programm sind Kunst, Gespräche und Geselligkeit wichtig.
Kontakt
Sammlungskonservatorin
Alexandra Blättler, +41 41 226 78 93 (Di-Do)
Veranstaltungen und Partnerschaften
Sonja Fuchs, +41 41 226 78 12 (Di/Fr)
Bankverbindung
Credit Suisse
IBAN CH68 0483 5030 5900 8100 0
Zugunsten: Stiftung BEST Art Collection Luzern
Stiftungsrät:innen
Präsident
Martin Ege
Vizepräsidentin
Andreas Schoch
Stiftungsrät:innen
Christine Anliker, Laura Breitschmid, Janet Briner-Lüthy, Ursula Burger, Andrea Cometti, Sonja da Silva dos Santos, Jörg Denzler, Patrick Döös, Martin Ege, Simone Eggstein, Marc Emanuel Eggstein, Thomas Filzer, Gina Furrer, Joël Gessler, Philipp Gmür, Walter Graf, Marianne Hess-Odoni, Hubert Hofmann, Nicolai Kalinowsky, Christine Luckhardt, Benedikt Marbet, Armando Meletta, Andrea Meule, Marcel Neuenschwander, Dino Pavic, Thomas Peter, Jürg Purtschert-Kuhn, Birgit Roller, Hubert Rüedi, Susanne Ruoss, Andreas Schoch, Anne Schwöbel, Hanspeter Steiger, Edwin Steiner, Verena Theiler, Peter Tüfer, Oskar Vonmoos, Nicole Ziltener
ex officio
Andi Scheitlin, Kunstgesellschaft Luzern
Fanni Fetzer, Direktorin Kunstmuseum Luzern
Alexandra Blättler, Kunstmuseum Luzern
Ankaufsprojekt 2025/2026
Die Arbeit Pomazany niebem (Mit dem Himmel verwischt) ist ein zentrales Werk der polnischen Künstlerin Maria Pinińska-Bereś (1931–1999). Sie gehört zu den Pionierinnen der feministischen Avantgarde.
Die Skulptur erinnert an einen rosafarbenen Vogel oder einen Schmetterling. Die rosa Farbe verwendet die Künstlerin oft, sie ist ihr Erkennungsmerkmal. Die Farbe wird als weiblich angesehen, doch für Maria Pinińska-Bereś steht sie für eine feministische Kritik. Ihr Rosa setzt sich vom Rot ab, das bis Ende der 1980er-Jahre im damals kommunistischen Polen überall zu sehen war.
Mithilfe der BEST Art Collection Luzern kann dieses besondere Werk für die Sammlung des Kunstmuseums Luzern angekauft werden. Es stärkt die Position von Künstlerinnen in der Sammlung und den Sammlungsschwerpunkt konzeptuell-performativer Kunst der 1960er- bis 1980er-Jahre. Für diesen Schwerpunkt ist das Kunstmuseum Luzern international bekannt.
Maria Pinińska-Bereś
Pomazany niebem / Mit dem Himmel verwischt, 1985
Sperrholz, Stoff gefüllt mit synthetischem Schaumstoff, 135 x 192 x 110 cm
Preis: CHF 120’000 (inkl. Museumsrabatt).