Ugo Rondinone
Cry Me a River

06.07.20.10.2024
Ugo Rondinone, sechstermaizweitausendundvierundzwanzig, 2024, Acryl auf Leinwand, 400 × 600 cm, Kunstmuseum Luzern, Depositum der Stiftung BEST Art Collection Luzern, vormals Bernhard Eglin-Stiftung, Foto: Studio Rondinone
Ugo Rondinone, cry me a river, 1997–2024, Neon, 1006 × 606 × 10 cm, Courtesy of the artist, Kunstmuseum Luzern, 2024, Foto: Stefan Altenburger
Ugo Rondinone, lights, 2023, und cry me a river, 1995, Ausstellungsansicht Cry Me a River, Kunstmuseum Luzern, 2024, Foto: Stefan Altenburger
Ugo Rondinone, primitive, 2011–2012, und lightnings, 2023, Ausstellungsansicht Cry Me a River, Kunstmuseum Luzern, 2024, Foto: Stefan Altenburger
Ugo Rondinone, your age, and my age and the age of the sun, 2013 ongoing, Sonnenzeichnungen von Kindern aus der Zentralschweiz, Ausstellungs-ansicht Cry Me a River, Kunstmuseum Luzern, 2024, Foto: Stefan Altenburger
Ugo Rondinone, figures, 2023, Ausstellungsansicht Cry Me a River, Kunstmuseum Luzern, 2024, Foto: Stefan Altenburger
06.07.
20.10.2024

Trotz seiner internationalen Karriere ist der in Brunnen aufgewachsene Künstler Ugo Rondinone (*1964) der Zentralschweiz stark verbunden. Die überwältigende Schönheit der Landschaft und die Kraft der Natur prägen sein Werk. Der Titel der Ausstellung Cry Me a River zitiert einen Song, den von Ella Fitzgerald bis Justin Timberlake viele interpretiert haben. Mit «River» verweist Ugo Rondinone konkret auf die Reuss, die vor dem Kunstmuseum Luzern aus dem Vierwaldstättersee fliesst. Es scheint im Museum zu schneien, ein paar Fische flitzen vorbei. Ugo Rondinones Bezug zur legendären «Innerschweizer Innerlichkeit» mit ihrer Materialverliebtheit ist nicht zufällig: Der Künstler inszeniert seine kulturelle Herkunft liebevoll und mit viel Heiterkeit. Ein schönes Beispiel dafür sind seine «Stonefigures», die als übergrosse Steinmännchen die Tradition der hilfreichen Wegweiser im Gebirge fortsetzen.

In asketischen Räumen fokussiert Ugo Rondinone auf Licht, Klang und Form. Die optischen Effekte von Ugo Rondinones Installationen sind leicht durchschaubar und gerade in dieser Schlichtheit liegt ihre Qualität.

Vernissage
Freitag, 05.07., ab 18 Uhr

kuratiert von Fanni Fetzer

unterstützt von ArtClub Luzern, Sophie und Karl Binding Stiftung, Dätwyler Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Kanton Schwyz, Westiform Visuelle Kommunikation

Medienkooperation mit The New York Times

Agenda
Mittwoch, 17.07.2024
18.00 Uhr

Öffentliche Führung
in der Ausstellung Ugo Rondinone. Cry Me a…Mehr lesen

Agenda
Mittwoch, 24.07.2024
18.00 Uhr

Öffentliche Führung
in der Ausstellung Ugo Rondinone. Cry Me a…Mehr lesen

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