Die Sammlung des Kunstmuseums Luzern
Die Sammlung des Kunstmuseums Luzern

Die Sammlung des Kunstmuseums Luzern setzt sich vorwiegend aus Schweizer Kunst von der Renaissance bis zur Gegenwart zusammen. Exemplarische Gemälde aus dem Früh- und Hochbarock von Kaspar Meglinger und Franz Ludwig Raufft sind darin ebenso enthalten wie eine umfassende Porträtreihe von Künstlern des 18. Jahrhunderts wie Johann Melchior Wyrsch, Felix Maria Diogg, Anton Graff und Josef Reinhard.

 

Einen Schwerpunkt bildet die Schweizer Malerei des 19. Jahrhunderts, insbesondere die Landschaftsmalerei, unter anderem vertreten durch Alexandre Calame und Robert Zünd. Eine herausragende Werkgruppe von Ferdinand Hodler und repräsentative Ensembles von Hans Emmenegger und Felix Vallotton setzen der Sammlung im Bereich der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts Glanzlichter auf. Mit der Schenkung Dr. Walter und Alice Minnich gelangten 1937 wichtige Gemälde von Vlaminck, Soutine und Pechstein in den Besitz des Museums.

 

Die 1933 aufgrund eines Legats des Luzerner Lithografen Bernhard Eglin von der Kunstgesellschaft gegründete Bernhard Eglin-Stiftung erwarb in den ersten zwei Jahrzehnten ihres Bestehens zahlreiche Schlüsselwerke der heutigen Sammlung und ermöglichte in den 1980er und 1990er Jahren den Einzug von Werken der "Zürcher Konkreten" sowie wichtiger Vertreter der Schweizer informellen Malerei seit den 1950er Jahren.

 

Profiliert zeigt sich der Bestand an Kunst seit den 1970er Jahren. Aus regionaler Sicht mit Werken international tätiger Innerschweizer wie André Thomkins, Urs Lüthi, Aldo Walker oder Rémy Markowitsch. Aus internationaler Sicht beispielsweise mit Arbeiten von Paul Thek, Michael Buthe, Ana Mendieta und Giuseppe Penone. Seit diesem Zeitpunkt, der mit der Konservatorentätigkeit von Jean-Christophe Ammann zusammenfällt, spiegelt sich die international und zeitgenössisch ausgerichtete Ausstellungstätigkeit in der Sammlung. Die Sammlungserweiterung im Sinne dieser Spurensicherung setzt sich in den 1980er Jahren bis heute fort - Toni Cragg, Richard Deacon, Boyle & Hills, Jeff Wall oder Anton Henning und Rosemary Laing sind als prominente Beispiele zu erwähnen.

 

Die Sammlung des Kunstmuseums Luzern ist nicht permanent ausgestellt, sondern wird in wechselnder Zusammenstellung präsentiert. Aktuelle Präsentationen siehe unter Ausstellungen.

 

Ein Teil der Sammlung ist über eine Datenbank im Internet zugänglich. Lesen Sie mehr über unsere Sammlung Online.

 

Projekt Sammlung 04 - 06